Workshop mit Trainerin Annick Busl 10.10.2015

Wenn Leine-Ziehen ausdrücklich erwünscht ist

Die Lust am Laufen, am Ziehen steckt in den meisten Hunden. Man kann sie fördern und daraus einen Sport machen. „Dazu braucht man keinen Husky“. Und auch keinen Schnee für den Schlitten. Beliebt sind Dogscooter – Roller, auf denen der Mensch steht, während der Hund sich in die Leine legt.Und die Teamarbeit mit dem vierbeinigen Partner. Die Hunde lernen, auf Kommando zu ziehen, langsamer zu werden, nach rechts oder links abzubiegen. „Beim Aufbau kann man allerdings schon viel falsch machen“.

Zur Grundausstattung gehört das Zuggeschirr. Für den Dogscooter, einen Roller, muss der Geldbeutel schon ziemlich weit geöffnet werden. Ein günstiges Modell kostet knapp 400 Euro, die Premium-Ausführung um die 1500 Euro. Man kann aber auch Bike-Jöring betreiben: Dabei sitzt der Mensch auf dem Fahrrad. Oder Canicross: Der Zweibeiner schnallt sich einen breiten Gürtel um, an dem die Leine hängt. Wenn der Hund zieht, spart Herrchen Kräfte und erreicht ein erstaunliches Tempo. Allerdings ist es nicht ganz leicht, im Gleichgewicht und in Harmonie mit dem Hund zu bleiben. „Beim ersten Mal kriegt man einen gigantischen Muskelkater“

Textquelle: Merkur.de 04.01.2015